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World Party Deutschland gegründet

.01.12.2007 München - Am Samstag Abend wurde in München die Gründung der World Party Organisation bekanntgegeben. Der Parteigründer Fabian Elleder erklärte den Anwesenden den Zweck und die Ziele der Neugründung. WPO erhebt Anspruch auf den Titel "Erste Globalisierungspartei". 

Die Pressekonferenz ist für die kleine Wählervereinigung der erste Kontakt mit der Presseöffentlichkeit. Unter den Besuchern fanden sich Anhänger, Mitglieder von Pro Regenwald sowie Partygäste der One World Party, welche jeden Monat im Eine Welt Haus in München stattfindet. Um 21.45 Uhr stoppte die Musik für 15 Minuten. 

Der Parteigründer betrat die Bühne und griff zum Mikrofon. "Wer Globalisierung verstehen will, der sollte sich die gläserne Fabrik von VW in Dresden anschauen. Dort zeigt die reale Wirtschaftswelt ihr Gesicht: Die Arbeit wird vollautomatisch von Robotern getan und jeder der reinguckt ist stolz darauf, so ein bedeutendes Stück Industriegeschichte zu erleben. 
Wenn man diese Maschinen sieht, dann ahnt man, dass China nicht das Ende der Wirtschaftsgeschichte ist." 

Nicht alleine die Globalisierung ist es, welche die existentiellen Konfliktszenarien unserer Zeit auslöst. Hinzu kommen Vollautomatisierung und Digitalisierung. Sie stehen bereits in den Startlöchern das Thema "China und die Globalisierung" abzulösen. Dabei bieten genau diese Technologien den Schlüssel um die Welt zu revolutionieren, so der Gründer. 

Die Finanzierung dieses Vorhabens sei allerdings nicht mit herkömmlichen Mitteln zu bewerkstelligen. "Die Kosten für ein Grundgehalt auf Basis von Hartz 4 aller nicht Erwerbstätigen liegt alleine bei  ca. 60 Mrd. € in Deutschland. Will man ein wirklich lebenswertes Leben sichern darf man getrost das doppelte Verrechnen.  Soll auch die Bildung lebenswert sein, so ist man nochmal mit Mehrausgaben von 40 Mrd. jährlich dran.  Und die anderen Ressorts haben auch tausende Wünsche. Währenddessen frisst uns die Staatsverschuldung die Haare vom Kopf und wir haben noch immer nichts für die dritte Welt oder Umwelttechnologie investiert. Dieser Zustand ist untragbar und einer modernen Nation unwürdig." 


Auf Nachfrage wird erklärt, wie eine solche Finanzierung auszusehen hat. Staat und Wirtschaft müssen mindestens zu gleichen Teilen an der Wirtschaft profitieren. Anders sei eine vernünftige Infrastruktur für die Bevölkerung gar nicht möglich, so Fabian Elleder.  Umsatz und Steuereinnahmen sollen sich die Wage halten, sonst ist die finanzielle Handlungsfähigkeit des Staates bedroht. Ist diese Prämisse erfüllt, so steht auch genügend Geld zur Verfügung um große Menschheitsprobleme anzugehen. 

Das WPO Konzept der "Finanziellen Souveränität" des Staates besteht hauptsächlich aus einer stufenweise eingeführten Umsatzsteuererhöhung bis auf 100% und mehr, bei Bedarf. Der bundesdeutsche Haushalt würde demnach von 800 Mrd. € auf 2.800 Mrd., also 2,8 Bn. € ansteigen. Dies sei aber nur mit gesetzlichen Lohnerhöhungen und einer speziellen Übergangsphase möglich. 

World Party Organisation rief auf der Pressekonferenz alle Globalisierungskritiker und Politikinteressierte auf beizutreten und mitzuhelfen. "Jeder Mensch auf dieser Erde und dem die Erde am Herzen liegt, soll von uns erfahren und soll uns beitreten! Nur wenn alle Nationen zusammenhalten können wir eine neue Welt schaffen." 

Aus dem Publikum erklingen Rufe: "U.S.E. !!!" - " U.S.E. !!!" 

Das steht für "United States of Earth" und ist ein weiterer Programmpunkt der  World  Party  Organisation. 

Als manche der etwas überraschten Partygäste sich schließlich lautstark nach der Musik erkundigten endete die Befragung. Indische Popmusik kommt aus den Lautsprechern.  Dem Gründer wurden Blumen überreicht und weitere Gründungsmitglieder betreten die Bühne zum gemeinsamen Fototermin.  Der Abend endet in internationalem Discoflair. 

Wer WPO im ersten Jahr beitritt, bekommt eine kostenlose und jederzeit kündbare Lebensmitgliedschaft. Für viele Interessierte ist dies sicher ein Argument beizutreten, bedenkt man die teuren Mitgliedsgebühren in vielen anderen Parteien. Sicher ist bereits jetzt, dass eine neue Bewegung in die Globalisierungsbewegung kommt. 

Und wer weiß ? Vielleicht kommt sie einmal im Bundestag an. --> Fotos

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