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25.06.2013 - Eine Welt stellt Europawahlkandidaten vor

                     
                                                    Kandidaten auf der Mitgliederversammlung 2013

Auf ihrer Mitgliederversammlung am 23. Juni 2013 in Wiesbaden hat die Eine-Welt-Partei (EINE WELT) ihre Kandidatenliste für die Europawahl 2013 aufgestellt und ihr Wahlprogramm verabschiedet. 

Die Liste von 7 Kandidaten wird von dem Wiesbadener Mathematiker Dr. Ulrich Matthias angeführt.

„Wir möchten mehr Aufmerksamkeit auf die Ärmsten der Armen lenken“, erklärt Matthias, „und dabei auf die Chancen hinweisen, die eine weltweite ökosoziale Marktwirtschaft bietet.“ 

Im Hinblick auf bewaffnete Konflikte wie dem Bürgerkrieg in Syrien weist er auf die Möglichkeiten der globalen Demokratie hin.

Denn solange nationale Regierungen wie diejenigen Russlands oder der USA allein entscheiden können, welche Seite sie in einem Krieg unterstützen, werden sich Konflikte leicht weiter verschärfen und zu unsäglichem Leid führen. 

Die EINE WELT sieht sich als „Partei für ein globales Miteinander“, denn nur so könne die Menschheit den Frieden, den Klimaschutz und ein menschenwürdiges Leben für alle sicherstellen. Sie unterstützt die Einrichtung eines Parlaments bei den Vereinten Nationen (UNPA-Kampagne) ebenso wie die Simultanpolitik zugunsten von Win-Win-Situationen (Simpol-Bewegung).

In Kürze wird die EINE WELT mit dem Sammeln von 4.000 Unterstützungsunterschriften für die Europawahl beginnen. Wenngleich EINE WELT nun erstmals an einer Wahl teilnehmen möchte, sind Erfahrungen mit Wahlen bereits vorhanden, denn vier ihrer sieben Kandidaten hatten sich bei der Europawahl 2009 für die Liste „Europa - Demokratie - Esperanto“ (EDE) aufstellen lassen.

Nicht zuletzt aufgrund der Klagen gegen die neu eingeführte 3 %-Hürde bei Europawahlen sieht die EINE WELT gewisse Chancen für einen Sitz im Europäischen Parlament. 

Engagierte Mitglieder der Partei halten jedoch ihre politische Arbeit in jedem Fall für nützlich, da sie dabei zahlreiche Initiativen für eine bessere Welt vernetzen und immer wieder darauf hinweisen können, was die Menschheit derzeit am dringendsten braucht: Globale Empathie statt nationaler Egoismen.

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